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Wie digitale Assets die Informationslücke in der Lieferkette schließen

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Schema

Auf der jüngsten IntraLogisteX-Messe hielt Carl McInerney, Commercial Director UK&I bei Connected Load Carrier, einen spannenden Vortrag über einen strukturellen Mangel, der moderne Lieferketten belastet: Sobald Waren zwischen Unternehmen transportiert werden, gehen die Informationen über sie verloren.

Carl untersuchte, warum traditionelle Zusammenarbeit oft nicht skalierbar ist und wie die physischen Assets, die wir oft übersehen (Paletten, Kisten und Container usw.), den Schlüssel zu einer digitalen Revolution darstellen.

Der Neustart beim Übergang

Wir leben in einer Zeit, die von Margendruck und schwankender Nachfrage geprägt ist. Doch während strengere Vorschriften wie die PPWR uns zwingen, unsere Abläufe zu überdenken, stößt die Effizienz immer noch an der Lagertür an ihre Grenzen. Ganz gleich, was in unseren Kooperationsverträgen und gemeinsamen KPIs steht.

„Jedes Mal, wenn eine Palette oder ein Rollcontainer vom Hersteller zum Spediteur oder vom Distributionszentrum zum Geschäft gelangt, werden die Informationen zurückgesetzt“, erklärte Carl. „Die Ware bewegt sich, der Kontext jedoch nicht. Wenn der Kontext zurückgesetzt wird, muss jemand abgleichen, jemand muss Puffer einplanen und jemand muss Beanstandungen klären.“

Dieser Mangel an Kontinuität führt zu:

- Übermäßigen Sicherheitsbeständen: Kapital, das für alle Fälle im Lagerbestand gebunden ist.

- Manuellen Abgleichen: Stunden, die damit verschwendet werden, fehlende Waren zu suchen und Fehler zu korrigieren.

- Angespannten Beziehungen: Streitigkeiten zwischen Partnern darüber, wer wann was hatte.

Lehren aus der Vergangenheit

Carl erzählt eine eindrucksvolle Geschichte aus seiner Karriere, um zu veranschaulichen, wie das Aufbrechen von Silos enormen wirtschaftlichen Mehrwert schafft. Vor Jahren half er dabei, einen Planer direkt in die Geschäftsstelle eines großen Einzelhändlers zu integrieren, um das Problem der saisonalen Nachfragespitzen zu lösen.

Zwar nutzte der Planer weiterhin zwei separate Laptops für zwei getrennte Systeme, doch arbeiteten beide auf der Grundlage einer gemeinsamen Datenbasis. Da er die Lagerbestände und Aktionspläne des Einzelhändlers in Echtzeit einsehen konnte, war der Planer in der Lage, das Angebot anzupassen, noch bevor die typischen saisonalen Spitzen überhaupt eintraten. Das Ergebnis sprach für sich: Die Nachfrage wurde so effektiv geglättet, dass ein geplantes neues Distributionszentrum nicht mehr benötigt wurde.

„Gemeinsame Transparenz verringert Reibungsverluste“, merkte Carl an. „Aber heute müssen wir dieses Prinzip über zwei Unternehmen hinaus auf ganze Ökosysteme ausweiten. Wir können nicht in jedem Gebäude einen menschlichen Planer einsetzen, wir brauchen eine digitale Lösung.“

Der Ladungsträger: die einzige physische Konstante

Wenn ERP-, WMS- und TMS-Systeme unternehmensübergreifend nicht miteinander kommunizieren, was tut es dann?

Der Ladungsträger.

Ladungsträger wie Paletten, Rollkäfige und Container sind die einzigen physischen Konstanten, die jedes Unternehmen in der Lieferkette berühren. Carl argumentiert, dass es eine verpasste Chance ist, diese lediglich als zu veranschlagende Kosten zu betrachten. Indem man diesen Assets einen Digital Twin zuweist, wandert ihre Historie – Verweildauer, Standort und Status – mit ihnen mit.

„Digitalisierung ist kein einfaches Berichtstool, sondern Infrastruktur. Wenn Assets eine gemeinsame Sprache sprechen, verändert sich die Wirtschaftlichkeit. Puffer schrumpfen, weil die Unsicherheit schrumpft.“ Carl.

Ein praktischer Weg zur Transformation des Ökosystems

Für Unternehmen, die unter Koordinationsfehlern leiden, stellte Carl einen strategischen Fahrplan vor, um den Übergang von der reinen Hardware-Pflege zur Erschließung echten Geschäftswerts zu vollziehen:


  • Identifizieren Sie die Reibungspunkte: Versuchen Sie nicht, das gesamte Ökosystem auf einmal zu reparieren. Fragen Sie sich: Wo verlieren wir die Kontrolle? Wo müssen wir manuell Abgleiche vornehmen?

  • Wählen Sie eine Gruppe hochwertiger Assets aus: Wählen Sie eine bestimmte Gruppe von Assets aus (z. B. Premium-Container oder Käfige mit hohem Umschlag).

  • Sichern Sie die Asset-Identität: Nutzen Sie Technologie (RFID, aktive oder passive Sensoren), um die Identität an wichtigen Übergabepunkten festzustellen.

  • Messen und skalieren: Sobald Sie sehen, dass die Umschlaggeschwindigkeit steigt und die Streitfälle sinken, wird die Skalierung zu einer datengestützten Geschäftsentscheidung.

Das Fazit

Beim Ansatz von Connected Load Carrier geht es nicht darum, bestehende Systeme zu ersetzen. Es geht darum, eine Verbindung zwischen ihnen herzustellen.

Connected Load Carrier integriert fragmentierte Datenströme verschiedener Beteiligter, um eine gemeinsame operative Wahrheit zu schaffen. Hier geht es nicht darum, bestehende Systeme zu ersetzen, sondern darum, den verborgenen Wert freizusetzen, der bereits in ihnen steckt.

„Zusammenarbeit wird erst dann zu einem Vorteil, wenn sie gemeinsame operative Sicherheit schafft“, schloss Carl. Wenn Fakten nicht mehr diskutiert werden, lösen Übergaben Maßnahmen statt Streitigkeiten aus.

Sind Sie bereit, durch Zusammenarbeit echte operative Sicherheit in Ihrer Lieferkette zu schaffen?

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Bei Connected Load Carrier bieten wir jedem Kunden eine personalisierte und effiziente Erfahrung und begleiten Sie mit einem engagierten Kundenbetreuer durch den gesamten Prozess.

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